Gute Nachrichten in schweren Zeiten

Es tut gut und ist schön, die Tiere und Pflanzen in der freien Natur zu beobachten, die sich so ganz im Sinne Jesu gar keine Sorgen um ihr Ergehen machen.

Der öffentliche Raum in der Stadt mit seinen Plätzen und seiner Architektur wird intensiver wahrgenommen. Sonst übersehene gestalterische Elemente werden ganz neu entdeckt.

Der Wert dessen, was vorher selbstverständlich zu sein schien und jetzt vermisst wird, tritt neu ins Bewusstsein der Menschen. Viele werden dankbarer für Kleinigkeiten.

Endlich können wir trotz aller Einschränkungen wieder miteinander Gottesdienst feiern.

Viele Menschen entdecken neu, dass unser Leben mehr ist als die Summe oder das Ergebnis unserer Planungen. Die jetzt erforderliche Flexibilität lässt uns auch Ungewohntes ausprobieren.

Wir leben stärker im Hier und Jetzt. Wir erfahren, dass vieles nicht planbar und machbar ist. Wir müssen nichts erzwingen, sondern können die Zukunft einfach auf uns zukommen lassen.

Europa und die ganze Welt bekommen die große Chance, miteinander Lösungen für Probleme und Wege in eine menschlichere Zukunft zu suchen.

Weil die Menschen mehr an andere denken als bisher werden alte Kontakte aufgefrischt und es wird aufrichtiges Interesse am Ergehen alter Bekannter zum Ausdruck gebracht.

Kinder geben ein gutes Vorbild im Umgang mit Hygiene- und Abstandsregeln und sind oft vernünftiger als manche Erwachsene, obwohl sie doch selber sehr unter den eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten leiden.

Das Leben draußen ist in diesen Zeiten wegen geringerer An-steckungsgefahr sicherer als das Leben drinnen. Wie gut, dass jetzt die warme Jahreszeit beginnt und wir den Sommer ganz bewusst nutzen können!

Das Lesen erfährt eine Renaissance, egal ob in Papier- und Buchform oder digital.

Eine alte irische Weisheit kann in dieser Zeit Mut machen: Am Ende wird alles gut! Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende!

Leiten Sie Ihre eigenen guten Nachrichten weiter an uns, damit auch andere Menschen sie lesen können! Danke!
Kontakt: Pfarrer Ralf Honig - Tel: (089) 780 728 792 - E-Mail: ralf.honig(at)elkb.de

der weg geht weiter